| 
Informationen

Presse und Öffentlichkeit


29. Juni 2010 
 

 

Die Intensivgruppen im Rahmen freiheitsentziehender Maßnahmen des Martinistifts stellen sich neu auf. Das neue Konzept wurde jetzt im Rahmen einer Tagung der interessierten Fachöffentlichkeit vorgestellt. Rund 100 Teilnehmer bekundeten das große Interesse. Die Nottulner Jugendhilfe-Einrichtung ist eine der wenigen bundesweit, die die geschlossene Unterbringung von Jugendlichen bei speziellen pädagogischen Problemen anbietet. Präziser wolle man da künftig von „freiheitsentziehenden Maßnahmen" sprechen, so der Geschäftsführer des Martinistifts, Andreas Schmitz. Viel Lob für das neue Konzept gab es unter anderem von Vertretern des Landesjugendamtes, der Jugendämter aus Coesfeld, Dülmen und des nahen Umfeldes sowie Vertretern des Caritasverbandes für die Diözese Münster und benachbarter Einrichtungen und Wohlfahrtsverbände.

 

 

 

interessiert verfolgten die Zuhörer den Ausführungen der Experten

 

 

 

Seit Februar hatte sich eine Arbeitsgruppe von Mitarbeitern aus verschiedenen pädagogischen Bereichen des Martinistiftes fachlich begleitet von Professor Dr. phil. Mathias Schwabe von der Evangelischen Fachhochschule Berlin und Marion Schulte vom Caritasverband für die Diözese Münster e.V. intensiv mit der Neukonzeptionierung beschäftigt. Die langjährige Erfahrung der Mitarbeiter und aktuelle Entwicklungen in der Jugendhilfe sind darin eingeflossen.

 

 

Nach der Begrüßung durch Andreas Schmitz wurde der Konzeptentwurf durch ein fachlich hochkarätig besetztes Podium kommentiert. Das Martinistift hatte dazu Michael Auen von der Saxion Hogeschool, Enschede, Roland Fehrenbacher Referatsleiter Kinder- und Jugendhilfe im Deutscher Caritasverband, Hanna Permien vom Deutschen Jugendinstitut sowie Karl Späth vom Diakonischen Werk der EKD eingeladen.

 

 

Podium 

Hr. Auen, Hr. Fehrenbacher, Fr. Dr. Permien, Hr. Späth (v.l.n.r.)

 

 

Neben viel Lob für das beinahe 80seitige Werk gaben die Fachleute detaillierte Anregungen. Die sollen jetzt gesichtet und eingearbeitet werden. Nach Abstimmung unter anderem mit dem Landesjugendamt hofft Andreas Schmitz, dass die neue Konzeption zum Jahreswechsel umgesetzt werden kann. Bislang gab es für jede der vier unterschiedlich ausgerichteten Gruppen ein Einzelkonzept. Jetzt gibt das neue Konzept einen gemeinsamen Rahmen vor. Es beschreibt konkreter als bislang einzelne pädagogische Maßnahmen.

 

Schwabe-Bolle-Schmitz 

Prof. Dr. Schwabe, Hr. Bolle, designierter päd. Geschäftsführer, Hr. Schmitz (v.l.n.r.)

 

 

Positiv angemerkt wurde von den Teilnehmern am Ende der fünfstündigen Tagung insbesondere die Offenheit, mit der das Thema der freiheitsentziehenden Maßnahmen in der Jugendhilfe diskutiert wurde.

 


27. März 2010 
 

 

Martinistift-Kicker erst im Finale gestoppt!

 

Das Martinistift hat mit einer Mannschaft an der A-Jugend-Hallenwestfalenmeisterschaft der Jugendhilfeeinrichtungen Westfalen-Lippe in Augustdorf teilgenommen. Nach einer spannenden Vorrunde, aus der das Team mit 4 Punkten und 5:5 Toren herauskam, trafen die Jungen auf das Johannes-Falk-Heim Dortmund und gewannen mit 1:0 durch ein Tor von Alberto Ivanov. Damit stand das Martinistift im Finale, in dem man auf den Ausrichter, die Jugendsiedlung Augustdorf, traf. Denkbar knapp unterlagen die Kicker im Siebenmeterschießen mit 7:6. Für das Martinistift spielten: Alexander Aigmann, Timo Klimmek, Michael Wolf, Max Sundermann, der als Torwart der Rückhalt seiner Mannschaft war, Dominik Reisig, Oascal Schwalm und Alberto Ivanov. Betreut wurde das Team durch Thomas Hölker, Sportpädagoge im Martinistift.

 


 

 

18. November 2009
 
Nach der Ausstellungseröffnung können die Kunstwerke montags bis donnerstags von 7:30 bis 12 Uhr und von 12:30 bis 16:30 Uhr sowie freitags von 7:30 bis 13 Uhr besichtigt und erworben werden! 
13. September 2009
   

Martinistift mit zwei Staffeln beim Münster-Marathon am Start

 

Zum 2. Mal hat in diesem Jahr das Martinistift mit 2 Staffeln, bestehend aus 5 Jugendlichen und 3 Erziehern beim Münster Marathon teilgenommen.

 

Für die Staffel Martinistift I liefen Andreas Schortemeier, Alberto Ivanov, Hogir Ibrahim und Dominik Stadler, für die Staffel Martinistift II gingen die Läufer Michael Thurner, Andreas Bartsch, Sascha Formes und Cameron Mayer an den Start.   

 

Seit Wochen hat die Laufgruppe sich nach einem ausgearbeiteten Trainingsprogramm auf diesen Tag hin vorbereitet.

 

Marathon MS

 

Wetter und Stimmung der beiden Laufgruppen waren optimal. Die  Staffel Martinistift II erreichte  Platz 69 mit einer Laufzeit von 3:23:24 und die Staffel Martinistift I mit einer Zeit von 3:24:32  Platz 73 der Gesamtwertung Männer. Beide  Teams waren mit ihren Leistungen zufrieden.

 

Sport spielt in der täglichen  Arbeit mit den Jugendlichen eine besondere Rolle. Die Teilnahme an einer Veranstaltung wie dem Münster Marathon stellt jedoch auch für Mitarbeiter und Jugendlichen ein besonderer Höhepunkt dar, an dem ihre sportlichen Leistungen einer großen Öffentlichkeit gezeigt werden kann.

 

Nach diesem Erfolg werden wir auch im kommenden Jahr wieder an den Start gehen.

 


 

 

14. Mai 2009
Am Mittwoch, 13.05.09 haben in den Räumlichkeiten des Radsportgeschätes Velodrom in Münster vier Jugendliche der Martinistift gGmbH komplette Rennradausrüstungen entgegen nehmen können. Möglich gemacht wurde dies durch den Förderverein des Martinstifts und des großzügigen Entgegenkommens der Firma Velodrom.

 

Die Jugendlichen können sich nun glücklich schätzen, vier hochwertige Rennräder der Marke „Univega" benutzen zu können. Neben den Rädern sind die Jungen auch mit entsprechender Kleidung (Hose, Trikot, Handschuhe und Helm) ausgerüstet worden.

 

Ab sofort soll zunächst einmal wöchentlich in der Umgebung von Nottuln-Appelhülsen, wo die Jugendlichen leben und zur Schule gehen, trainiert werden .

 

Eine sinnvolle und begleitete Freizeitgestaltung ist nach Auskunft von Herrn Ritter, Sozialarbeiter im Martinistift und selbst begeisterter Rennradfahrer, ganz wichtig für den Tagesablauf. Wenn die Jugendlichen verinnerlicht haben, dass sie bei entsprechendem Durchhaltevermögen ihre Leistung im Sportbereich steigern können, gelingt vielleicht auch der Transfer in andere Bereiche. In erster Linie soll aber das Fahren mit einem Rennrad im Vordergrund stehen und einfach Spaß machen.

 

Die Jugendlichen streben die Teilnahme am Sparkassen-Münsterland-Giro an. Wahrscheinlich wird es die kurze Distanz über 70 km, die dann in einem Team absolviert werden soll.

 

Velodrom

v.l.n.r.: Sascha Reinert (15 Jahre), Herr Karsten Ritter (Diplom-Sozialarbeiter), Herr Julius Steinrücken (Fa. Velodrom), Saleh Yasint (15 Jahre) und Michel Podsiadlo (17 Jahre). Auf dem Foto fehlt Patrick Steinkamp (16 Jahre).

 


 

18. Februar 2009

Besuch Isabell Werth

Werth1
Werth2
Werth3